Vom Spielgefühl her, bevorzugte ich immer die Gibson SG mit der 24-3/4" Mensur. Der Hals war einfach schnell. Die Klangvielfalt der Stratocaster hingegen, besonders bei der Benutzung externer Effektgeräte, war Grund genug, jahrelang die 25,5" Stratmensur zu spielen. Ich gewöhnte mich daran, aber der Hit war es für mich nicht. Es war aber die absolut beste Bastelgitarre. Viele Firmen boten reichlich Teile an, um die Strat zu modifizieren, was ich auch tat, z.B. andere PU´s, Hälse, Tremolosysteme und auch optische Accessoires wurden verbaut. Das Endergebnis ist die weiße Strat, zu sehen auf der Seite: MEINE GITARREN. Diese Gitarre habe ich jahrelang on Stage gespielt, bis die Firma LINE6 die Variax auf den Markt brachte. Leider mit einem Fender ähnlichen Hals. Egal, erstmal her damit. Die Klangvielfalt des Instruments hat mich sofort umgehauen. Aber die Leidenschaft für die SG ließ nicht locker. Also... "IT´S BASTELTIME". Es ging darum, die Variax Elektronik in die SG zu transplantieren, wobei die original PU´s auch funktionieren sollten! Aus den Staaten holte ich mir die Frässchablonen. Eine Epiphone SG 400, die wie ich meine, sich mindestens genauso gut spielen läßt wie die Gibson, habe ich aus dem Internet besorgt. Eine Variax 500, ein Tunomatic Steg mit Piezzo´s, die Umsetzplatine mit Kabel, die Idee, Unterstützung und diverses Kleinmaterial, bekam ich von ANDREAS RALL. Mit allen Teilen und voller Hoffnung auf ein gutes Gelingen, ging es nach Hamburg Finkenwerder zu meinem Freund EDGAR RITTER HOLZDESIGN. Er stellte mir seinen besten Mann, die entsprechenden Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung. Die folgenden Fotos dokumentieren die Arbeit. (Ca. 9 Std.) Danach die Elektronik und Hardware rein, Saiten drauf...und...das Ergebnis ist umwerfend!!! Eine neue "Lieblingsgitarre". Seit dem stehe ich nur noch mit ihr auf der Bühne. Jepp...that´s it!!!

















